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Das Ende einer Partnerschaft

Schuldanerkenntnis des Florian Fritsch (FG) geistert durch die Finanzwelt

Samstag, 26 Juli 2014 13:09 geschrieben von 
Florian Fritsch gilt als wirtschaftlich angeschlagen Florian Fritsch gilt als wirtschaftlich angeschlagen Quelle: FG.de Gruppe

Regensburg - Florian Fritsch (Jahrgang 1978) gilt als Hassardeur der Finanzbranche. Gegen diesen Begriff würde sich wohl nicht mal der stämmige Regensburger wehren, dem nachgesagt wird die Fröschl/FG-Firmengruppe erst mit einem Engagement der inzwischen insolventen schweizerischen SAM AG auf vermögende Höhen gebracht zu haben und dann gegen seinen Expartner und Ex-Freund Wolfgang Hageleit den Kürzeren gezogen zu haben. Florian Fritsch liebte immer das Wagnis, auch im Automobilrennsport. "Nach einem schweren Autounfall klagt Florian Fritsch gegen den Automobilhersteller Porsche auf Schmerzensgeld und Verdienstausfall über die Berliner Kanzlei Dr. Thomas Schulte", sagt Wolfgang Hageleit, der inzwischen die FG-Gruppe alleine führt. "Von hier könnte noch Geld kommen, um die enormen Schulden des Florian Fritsch bei den Firmen Frogress GmbH, FH Management GmbH, Fritsch Holding GmbH, FG Geothermie GmbH oder der FG Treuhand GbR auch nur einigermaßen abzutragen, die Florian Fritsch hier aufgetürmt hat", erklärt Wolfgang Hageleit weiter.

Tatsächlich kann Wolfgang Hageleit mit einem Schuldanerkenntnis aufwarten, das so von Florian Fritsch am 17. Oktober 2012 vor dem Notar Dr. Robert Maurer aus Cham unterzeichnet worden ist. Der wohl unstrittige Inhalt der Urkunde belegt, dass Florian Fritsch gegenüber der Regensburger "Frosys GmbH" eine Zahlungsverpflichtung von 468.626,88 Euro seit dem 01.01.2012 zu erfüllen hat, die mit 8 Prozent im Jahr verzinst werden soll. Hinzu kommen fällige Zahlungsverpflichtungen über 20.000 Euro an die "Frogress GmbH", 270.000 Euro an die "FH Management GmbH", 393.525,29 Euro an die "Fritsch Holding GmbH", 23.179,38 Euro an die "FG Geothermie GmbH" und satte 1.175.331,55 Euro an die "FG Treuhand GbR".

Strittig ist nur, ob Florian Fritsch diese gigantischen Summen "zum Privatkonsum mit einem schillernden Lebensstil" verschleudert hat, wie dies sein Ex-Partner Wolfgang Hageleit glaubt, oder ob Fritsch einfach nur den Überblick über seine Geschäfte verlor und ihn entlastende Belege einfach nicht mehr aufzufinden sind.

Zwischen den beiden früheren Freunden Hageleit und Fritsch ist das Tischtuch aber sicher endgültig zerrissen.

Während Wolfgang Hageleit augenscheinlich die FG-Unternehmensgruppe nach dem Rauswurf seines Partners "kernsaniert" hat, kursieren über Florian Fritsch nur Gerüchte über eine Übersiedlung/Flucht von Regensburg zuerst nach Berlin und später in die Slowakei. Doch auch im oberpfälzischen Regensburg soll er mit seiner Frau nach wie vor oft gesehen werden.

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